Wie die Sacklers mit Oxycontin Amerika süchtig machten (2024)

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Die Sacklers verdienten Milliarden mit Opioiden. Zugleich polierten sie ihren Ruf mit Kultur. Das zeigte sich auch im Berner Oberland, in der Stadt Basel oder an der ETH Zürich.

Linus Schöpfer

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Der klischierte Drogenhändler gönnt sich einen Sportwagen und ein paar Luxusuhren. Die Sacklers hingegen waren ein ganz anderer Fall. Sie wollten den Ruhm.

Sie betraten die renommiertesten Museen und Universitäten, übergaben einen Teil ihres Vermögens – und verliessen die Hallen als allseits geschätzte Philanthropen. Viele Millionen Dollar spendeten die Sacklers über die Jahre für Kultur und Wissenschaft. Irgendwann wurden sie mit den Medicis verglichen, den Mäzenen der Renaissance. Auch in der Schweiz machten sich die Sacklers mit ihrem Sponsoring bemerkbar. In ihrem Namen wurden Ausstellungen in Basel finanziert, Konzerte im Berner Oberland unterstützt und eine Professorin der ETH Zürich prämiert. Dazu später mehr.

Wer ist diese Familie? Wie wurde sie reich? Patrick Radden Keefe, Reporter des «New Yorkers», hat ihre Geschichte für sein Buch «Imperium of Pain» recherchiert. Das dicke, brillante Sachbuch ist nun auch in der deutschen Übersetzung erhältlich (Hanser-Verlag).

Das Marketing liegt den Sacklers näher als die Medizin.

Am Ursprung der Sackler-Dynastie steht ein Gemüsehändler. Isaac Sackler wandert Anfang des 20. Jahrhunderts aus Österreich-Ungarn nach New York aus, um anständig leben zu können. Seine Söhne Arthur, Mortimer und Raymond werden, wie vom Vater gewünscht, Mediziner.

Die Sackler-Söhne wollen mehr

Das Doktern genügt ihnen jedoch nie. Vielmehr interessieren sie sich für jene Branchen, die mit der Heilkunst ein Heidengeld machen. Für den Verkauf von Medikamenten, für einträgliche Patente oder für die Inserate der Ärztezeitschriften. Das Marketing liegt den Sacklers näher als die Medizin. Das hat auch biografische Gründe: Vater Isaac verliert in der Zwischenkriegszeit sein ganzes Vermögen. Seine drei Kinder müssen bereits als Schüler Geld verdienen.

Arthur ist der älteste und ehrgeizigste Sackler-Sohn. Er wird Werber und revolutioniert das Medizin-Marketing. Sein Clou: Er wechselt den Adressaten. Sackler zielt nicht mehr auf die potenzielle Patientin, die das Medikament einnehmen soll, sondern auf den Arzt, der es verschreibt. Ein genialer Einfall, denn wer widerspricht schon dem Experten im Kittel, der mit ernster Miene sein Rezept hinkritzelt?

Die Sacklers werden reicher als die Rockefellers

Auch die Schweizer Pharmaindustrie profitiert. Roche beauftragt Arthur Sackler mit der Bewerbung zweier Beruhigungsmittel, Librium und Valium. Das Einsatzspektrum dieser Medikamente ist diffus, doch Sackler nutzt den vermeintlichen Nachteil zum Vorteil seines Kunden. Eigentlich braucht fast niemand diese Mittelchen – also werden sie fast allen empfohlen.

Sackler macht die Pillen zu Blockbustern. Der Erfolg von Librium und Valium ist umso erstaunlicher, weil sich die beiden Produkte in ihrer Wirkung stark ähneln. Doch Arthur Sackler ist ein Meister der raffinierten, kleinen Differenz und schafft es, beide Medikamente gleichzeitig im Markt zu halten. Librium wird gegen Angstzustände empfohlen, Valium gegen Nervosität. Die beiden Pillen sind Mitte der 60er-Jahre die meistverkauften Medikamente in den USA. Es sei das Gerücht umgegangen, dass es eigentlich Sackler gewesen sei, der Roche geleitet habe, zitiert Keefe einen Weggefährten des Werbers.

Valium und Librium machen die Sacklers wohlhabend. Unermesslich reich werden sie jedoch dank eines Kaufs der jüngeren Brüder Mortimer und Raymond. 1952 erwerben die beiden die Purdue Frederick Company. Ein langweiliges Medizinal-Unternehmen, dessen wichtigstes Produkt ein Abführmittel ist. Doch Arthurs Verpackungskünste und die Geschäftstüchtigkeit seiner Brüder und Neffen machen Purdue zu einem dominanten Megakonzern – und die Sacklers reicher als die Rockefellers.

Oxycontin bringt Milliarden ein

Das Milliardenvermögen der Sackler Family basiert auf einem einzigen Medikament. Es heisst Oxycontin, kommt 1996 auf den Markt und bringt im Verlauf der Jahre 35 Milliarden Dollar ein. Das Schmerzmittel basiert auf Oxycodon, einem synthetisierten Heroin, das 1917 in Deutschland erstmals hergestellt worden ist. Wer in der Familie auf die Idee gekommen ist, diesen Stoff in Umlauf zu bringen, ist heute unklar. Jedenfalls lassen die Sacklers Ende der 1980er ihre Laboranten damit experimentieren.

Oxycodon wirkt doppelt so stark wie Morphium.

In dieser Zeit übernimmt die dritte Sackler-Generation die Führung. Wichtigster Antreiber des Oxycontin-Projekts ist Richard Sackler, der Sohn von Raymond. Er erkennt das Potenzial und fokussiert die Firma auf das Opioid. Sonst hat Purdue wenig zu bieten: Früh verlegte man sich auf aggressives Marketing und juristische Winkelzüge, die ein Auslaufen des Patents verzögern. In gewisser Weise werden auch die Sacklers und ihre wachsende, immer anspruchsvollere Familie abhängig von Oxycontin. Auch sie werden high on their own supply.

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Oxycodon wirkt doppelt so stark wie Morphium. Sinnvoll ist Oxycontin daher nur für Patienten, die an unerträglichen Schmerzen leiden – etwa an Krebs in fortgeschrittenem Stadium.

Doch dieser Markt ist für die Sacklers nicht attraktiv genug. Sie haben die Lehre des Valium-Erfolgs verinnerlicht: Sie wollen ihre Pille an den durchschnittlichen Amerikaner bringen, dem es im Rücken zwickt oder den eine Arthritis plagt. Mitte der 90er schaffen es die Purdue-Lobbyisten, den Beipackzettel des Opioids wie eine Werbebroschüre klingen zu lassen. Beruhigende, aber unverbindliche Sätze stehen darin. Hier ein Beispiel:

«Es wird angenommen, dass die verzögerte Aufnahme, die von den Oxycontin-Tabletten gewährleistet wird, die Missbrauchswahrscheinlichkeit verringert.»

Vielleicht wird die Missbrauchswahrscheinlichkeit verringert. Vielleicht aber auch nicht.

Kurz nachdem er das Medikament zugelassen hat, kündigt der zuständige Beamte seinen Job. Ein Jahr später arbeitet er bei Purdue Pharma.

Vom Oxycontin zum Heroin

Der Rest ist Marketing. Die Sacklers schicken ein Heer von Verkäufern ins Land, um die Ärzte von Oxycontin zu überzeugen. Zur Hand haben sie den vorteilhaften Beipackzettel und diverse Pseudo-Studien, aber auch allzu konkrete Anreize: Geschenke und Gefälligkeiten. «In manchen Jahren gab Purdue allein für Mahlzeiten für Ärzte bis zu 9 Millionen Dollar aus», schreibt Keefe. Die Beraterfirma McKinsey hilft Purdue bei der Suche nach aggressiven Methoden, die den Medikamentenabsatz steigern.

Vier von fünf der neuen Heroin-Junkies sind Umsteiger und waren vorher von Schmerzmitteln abhängig.

Oxycontin wird nun Millionen von Amerikanerinnen und Amerikanern verschrieben, und Millionen bekommen es unnötigerweise. Viele kommen nicht mehr davon los. Zwanzig Jahre nach der Markteinführung kennt jeder zweite Amerikaner jemanden in seinem Umfeld, der von Opioiden abhängig geworden ist. Hunderttausende sterben an einer Überdosis.

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Anfang der 2010er Jahre ist das Problem nicht mehr zu leugnen. Die Sacklers bringen eine neue Pille auf den Markt, die nur mit grossem Aufwand aufzubrechen und zu schnupfen ist. Darauf wenden sich die Süchtigen einem anderen, altbekannten Opioid zu: Heroin.

Vier von fünf der neuen Heroin-Junkies sind Umsteiger und waren vorher von Schmerzmitteln abhängig. Die Sacklers zeigen wenig Mit- oder gar Verantwortungsgefühl. Im Gegenteil: Richard Sackler ist wütend auf die Süchtigen. Auch er sieht einen «Missbrauch» von Oxycontin. Allerdings mit ihm als Opfer und den Junkies als Tätern, die sein Medikament missbrauchen und in Verruf bringen.

Auch in die Schweiz fliesst Sackler-Geld

Die Sacklers wollen nicht bloss reich sein. Sie sind besessen davon, in Amerikas beste Kreise aufzusteigen. Isaac Sackler sagte einst, ein guter Name sei das Kostbarste, was ein Vater seinen Kindern geben könne. Einmal zu Geld gekommen, tauschen die Sacklers Dollars gezielt gegen Anerkennung.

Sie inszenieren sich als Förderer der Künste und der Wissenschaft. Sie unterstützen dabei vor allem Institutionen, die bereits reich und renommiert sind und das Geld eigentlich gar nicht nötig haben. Sobald die Plaketten mit den Namen der Sacklers bei den Eingangstüren der Galerien und Hörsäle montiert sind, strahlt der Ruhm auf die Gönner ab. Die Universität Harvard bekommt ihr Sackler-Museum, das Metropolitan Museum of Art seinen Sackler-Flügel, das Guggenheim-Museum sein Sackler-Zentrum. Universitäten benennen Fakultäten nach den Sacklers.

Auch in die Schweiz fliesst das Geld. So unterstützt der Sackler Trust zwei Ausstellungen des Kunstmuseums Basel: 2012 eine zu Renoir, 2017 eine zu Chagall. Wie hoch die gesprochenen Beträge waren, ist vom Museum nicht zu erfahren. Nachdem das Schweizer Fernsehen die Zahlungen aufgedeckt hatte, gab sich das Museum ein neues Reglement, das solchen Fällen künftig vorbeugen soll.

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Geld von den Sacklers werde man nicht mehr nehmen, erklärt eine Sprecherin zu dieser Zeitung. In Fragen der Haltung müssten sich Kommission, Stiftung und Geschäftsleitung des Museums abstimmen. Damit mindere man das Risiko, dass die Reputation wegen eines Sponsors beschädigt werde, sagt Felix Uhlmann. Der Zürcher Rechtsprofessor präsidiert die Kunstkommission des Kunstmuseums Basel, die über die Annahme von Schenkungen entscheidet.

Ein weiterer Fall von Sackler-Sponsoring in der Schweiz gab es im Berner Oberland.

Museen rückten zunehmend in den öffentlichen Fokus und würden mit ethischen Fragen konfrontiert, sagt Uhlmann. «Die Sache ist ethisch allerdings nicht immer so eindeutig wie – im Rückblick – bei den Sacklers.» Das Museum brauche eine einheitliche Linie bei der Annahme von Geschenken, beim Sponsoring und bei der Zusammenarbeit mit Dritten. Das neue Reglement solle dabei helfen.

Ein weiterer Fall von Sackler-Sponsoring in der Schweiz gab es im Berner Oberland. Die Frau von Mortimer Sackler, Theresa, gab Geld für die Klassik-Reihe Gstaad Menuhin Festival, das sich jeweils über die Sommermonate erstreckt. Dieser Zustupf scheint der Festivalleitung nach wie vor unangenehm zu sein. Ein Interview zu den Hintergründen lehnte sie ab. Man liess lediglich verlauten, seit Jahren keinen Kontakt mehr zu den Sacklers zu haben und kein Geld mehr anzunehmen.

Auch die hiesige Wissenschaft profitierte. So nahm Yiwven Chu, Physik-Professorin an der ETH Zürich, noch im Herbst letzten Jahres den «Raymond and Beverly Sackler International Prize in Physics» entgegen. Auf Anfrage dieser Zeitung schreibt die Professorin, sie habe die Hintergründe der Sacklers selbstverständlich gekannt und darüber nachgedacht, ob sie den Preis annehmen wolle. Weil die Auszeichnung aber von der Universität von Tel Aviv vergeben werde und der Förderung junger Forschenden diene, habe sie ihn akzeptiert. «Das Geld kommt letztlich ja einer guten Sache zugute.»

Ab 2005 verfärbt sich der Ruf der Sacklers von Elfenbeinweiss zu Dunkelschwarz.

Eine ETH-Sprecherin erklärt, Auszeichnungen wie der Sackler-Preis seien wichtig für die Karriere von Forschenden. Allerdings, fügt die Sprecherin an, müssten Fragen zur Reputation der Preisstifterin erlaubt sein. «Aus Sicht der ETH Zürich bergen Wissenschaftspreise, die von Stiftungen der Familie Sackler gesponsert werden, durchaus ein Reputationsrisiko.»

Dieses liege im gegenwärtigen Fall zuerst bei der Universität Tel Aviv, die den Preis vergibt, und bei den Forschenden, die den Preis annehmen. Für die ETH liegt es in der Verantwortung der Forschenden, einen Preis anzunehmen oder abzulehnen. Eine Annahme solcher Preise generell zu verbieten lehnt die Hochschule ab. Dies käme einer «gravierenden Einschränkung der Freiheit der Forschenden» gleich.

Das Sackler-Geld wird zum Reputationsrisiko

Ab 2005 verfärbt sich der Ruf der Sacklers von Elfenbeinweiss zu Dunkelschwarz. Ihr Name wird nun nicht mehr mit den Medicis in Verbindung gebracht. Sondern mit Junkies, die in der Gosse fixen.

Dies nicht zuletzt wegen Patrick Radden Keefe. Er macht die Sacklers als Hauptverantwortliche der Opioid-Krise zu Negativ-Prominenten.

Eine andere wichtige Rolle spielt Nan Goldin. Die Fotografin – selber viele Jahre süchtig nach Opioiden – inszeniert spektakuläre Performances, stürmt etwa mit Sympathisanten den Sackler-Flügel des Metropolitan Museum of Art.

Goldin bringt so Unruhe in die Museen, die sich von den Sacklers haben beschenken lassen. Das Sackler-Geld wird zum Reputationsrisiko. Die Regisseurin Laura Poitras, bekannt für ihre Zusammenarbeit mit Edward Snowden, hat jüngst einen Film über Goldins Kampf gegen die Sacklers gedreht. «All the Beauty and the Bloodshed» kommt voraussichtlich im kommenden Frühling in die Schweizer Kinos.

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Nachdem die Oxycontin-Epidemie publik geworden ist, wird Purdue Pharma aus allen Ecken Amerikas mit Klagen überzogen.

Die Anwälte der Sacklers führen einen teuren, letztlich aber erfolgreichen Abwehrkampf. Man kauft sich frei und opfert die Firma, um das Privatvermögen der Familie zu retten. Purdue Pharma legt ein Geständnis ab und zahlt 600 Millionen Dollar an die klagenden Bundesstaaten. Man habe irreführende Angaben zum Medikament gemacht, erklärt man 2007. Nicht einmal ihre Besitzer glauben zu diesem Zeitpunkt noch an Purdue. Kurz nach dem Schuldspruch schreibt David Sackler seinem Vater Richard, die Familie müsse nun «den Hebel ansetzen, wo immer wir können, und versuchen, zusätzliches Einkommen zu generieren». Anders gesagt: Man will möglichst rasch möglichst viel Geld aus der Firma nehmen und auf Sackler-Konten im Ausland verschieben.

Purdue-Manager David Sackler – Sohn des Richard, Enkel des Raymond Sackler – bei einer öffentlichen Anhörung.

Ab 2008 zahlt die Firma Milliarden Dollar an die Familie aus, 2019 ist sie ausgelaugt. Purdue Pharma beantragt Insolvenz. Während Hunderttausende Amerikaner vergeblich versuchen, von einem Opioid loszukommen, gelingt den Sacklers ein Entzug der ganz eigenen Art. Heute besitzt die Familie laut Schätzungen noch immer ein Vermögen von elf Milliarden Dollar.

Ein Sackler-Zweig zieht sich in die Schweiz zurück

Ein Rückzugsort für die geächtete Familie ist die Schweiz. Der Mortimer-Zweig pflegt seit Jahrzehnten enge Beziehungen zum Berner Oberland. Mortimer Sackler Senior verbrachte viel Zeit hier, am 24.März 2010 starb er in Gstaad. Nachdem der Gemeindepräsident zuerst ausgerichtet hatte, ihm sei nicht bekannt, ob die Sacklers in Gstaad wohnten oder nicht, bestätigt die Behörde des Nobelörtchens nach mehreren Nachfragen, dass derzeit sowohl Theresa als auch Mortimer Sackler Junior in der Gemeinde angemeldet sind.

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Theresa Sackler – Mortimers dritte und letzte Frau – leitet in der Schweiz zudem eine Stiftung. Die Sackler-Stiftung wurde 1998 gegründet und ist in Basel domiziliert.

Es gab noch eine zweite Stiftung in der Schweiz, die Raymond-&-Beverly-Sackler-Stiftung. Diese wurde ebenfalls 1998 gegründet und in Basel angesiedelt, 2007 allerdings aufgelöst, nachdem sie ihr Vermögen aufgebraucht hatte. Die noch existierende Stiftung hat sich der «Förderung und Unterstützung der Kunst, Bildung, Wissenschaft und medizinischen Forschung in der Schweiz und im Ausland» verschrieben. Über ihre konkreten Aktivitäten ist allerdings nichts bekannt. Mails blieben unbeantwortet. Ein ehemaliger Stiftungsrat erklärte höflich, er könne nichts dazu sagen; ein aktueller Stiftungsrat legt das Telefon sofort wieder auf.

Einst wollte sich die Familie Sackler den grösstmöglichen Ruhm erkaufen. Nun hat sie den langen Weg zurück in die Vergessenheit angetreten.

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